Mi.. Apr. 15th, 2026

Ich erwache ohne Wecker, es ist kurz nach 8 Uhr morgens. Die Sachen sind schnell gepackt, Tanken muss ich nicht mehr, heute werden es nur noch um die 200 km sein, das ist locker mit dem aktuellen Vorrat zu schaffen. Gegen 9 Uhr rolle ich aus Ulm heraus Richtung Norden, verfahre mich etwas und finde so eine tolle Trasse. Einsame Straßen, kein Verkehr, kühles Morgenwetter – ideal. Ich fahre nach Himmelsrichtung, ein oder zweimal schaue ich aufs Navi, aber die Richtung stimmt. Dann stoße ich auf die B466, meine Route nach Hause. Sie führt mich durch Nördlingen. Die Stadt ist gesperrt, die Beschilderung „Alle Richtungen“ führt in die Irre – ich kenne aber den Weg, war schon mal hier. Halte mich also nicht an die Schilder und finde den Weg aus der Stadt. Dann sind es noch knapp 90 km bis nach Hause.

Ein riesges Areal östlich von meiner Route ist gesperrt. Man kommt nicht nach Gundelfingen oder Günzburg. Es ist nicht klar, was da los ist. Vielleicht sind Außerirdische gelandet, man weiß es nicht …

Dei B466 ist kurz vor Schwabach gesperrt, was aber nichts macht, da ich eh über Stein und die B14 fahren will – muss noch etwas erledigen. Dann fahre ich durch Stein nach Nürnberg ein.

Samstag, früher Nachmittag, recht warm, viel Verkehr. Ich habe mir in Italien angewöhnt, die Stärken meines schmalen, schnellen Gefährts auszunutzen. Ich fahre also meistens an den roten Ampeln vor, an Staus vorbei und suche mir überhaupt meist den direkten Weg. Das verkürtzt die Reisezeit enorm.

13.05 Uhr mache ich den Motor aus. Es stehen 204 km Tagestour und 2762 km gesamt auf dem Tacho.

Ich bin froh und glücklich, wieder zuhause zu sein.

Start: Ulm
Ende: Zuhause, Nürnberg
Via: Nördlingen
Strecke: 204 km